Skateboard-Sammlung verkaufen: Die 800.000-Dollar-Supreme-Auktion, die alles für Sammler veränderte

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Als 248 Skateboard-Decks bei Sotheby's für 800.000 $ verkauft wurden

Im Januar 2019 versteigerte Sotheby's eine komplette Sammlung von 248 Supreme-Skateboard-Decks für 800.000 $ – nur 200.000 $ unter dem Schätzwert vor der Auktion. Tony Hawks historisches 900-Board erzielte später bei Julien's Auctions 1,15 Millionen $ und verdoppelte damit seinen Schätzwert. Diese Zahlen haben die Einstellung ernsthafter Sammler zum Verkauf von Skateboard-Kunst ehrlich gesagt verändert.

Durch meine vier Jahre in Berlin habe ich gelernt, dass es bei der Entscheidung zwischen Auktionshäusern und Privatverkäufen nicht darum geht, welcher Weg höhere Preise erzielt – sondern darum, Provisionsstrukturen, Timing-Strategien und die Käuferpsychologie zu verstehen, um den Nettoerlös zu maximieren. Als ich an... eigentlich möchte ich Ihnen von dem Sammler-Freund in der Ukraine erzählen, der seine Vintage-Powell-Peralta-Sammlung aus den 1980er Jahren privat für 18.000 € verkaufte, nachdem ein Auktionshaus 22.000–28.000 € bei 15 % Verkäuferprovision zuzüglich Marketinggebühren veranschlagt hatte.

Der weltweite Skateboard-Markt erreichte 2024 ein Volumen von 3,56 Milliarden $ und steuert bis 2033 auf 4,63 Milliarden $ zu. Aber eines sagt einem niemand: Auktionshäuser berechnen Verkäufern 10–15 % Provision, Käufern 20–30 % Aufgeld sowie zusätzliche Gebühren für Fotografie, Versicherung und Katalogdruck. Aus diesem Hammerpreis von 25.000 € werden nach Abzug der 15 % Provision 21.250 € für Sie, während der Käufer nach 25 % Aufgeld 31.250 € zahlt. Im Vergleich dazu flossen bei dem Privatverkauf meines Freundes für 18.000 € volle 100 % des Erlöses direkt in seine Tasche.

Durch die Organisation von mehr als 15 Kunstveranstaltungen für Red Bull Ukraine und die Zusammenarbeit mit Sammlern in ganz Europa habe ich gelernt, dass erfolgreiche Sammlungsverkäufe vier kritische Faktoren erfordern: Markt-Timing, Qualität der Dokumentation, Wahl des Vertriebswegs und Verhandlungsgeschick. Der Unterschied zwischen optimalen und suboptimalen Strategien kann eine Schwankung von 30–40 % beim Nettoerlös bedeuten, verstehen Sie, was ich meine?

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Die Realität der Auktionshäuser: Die versteckten Kosten, die niemand erwähnt

Nach der direkten Arbeit mit ukrainischen Streetwear-Marken und europäischen Galerien habe ich die tatsächliche Kostenstruktur von Auktionsverkäufen analysiert, die die meisten Sammler erst zu spät entdecken. Christie's und Sotheby's dominieren den High-End-Markt, aber ihre Gebührenstrukturen wirken sich auf eine Weise auf die Nettoerlöse aus, die Schätzungen nicht offenlegen.

Mein Hintergrund im Grafikdesign hilft mir dabei, Verträge forensisch zu analysieren. Standardverträge von Auktionshäusern beinhalten Verkäuferprovisionen (10–15 %), Marketinggebühren (500–2.000 $), Versicherungsprämien (1–2 % der Schätzung), Kosten für Fotografie und Katalogerstellung (300–800 $), Lagergebühren bei Nichtverkauf (50–200 $/Monat) sowie Mindestpreisvereinbarungen, die das niedrigste akzeptable Gebot festlegen. Bei einer Skateboard-Sammlung von 20.000 € können sich diese Gebühren auf 3.500–5.000 € summieren, bevor der Hammer fällt.

Aber hier ist etwas, das den meisten Menschen nicht klar ist: Auktionshäuser verhandeln. Als ich einen Berliner Sammler beriet, der Renaissance-Skateboard-Wandkunst verkaufte, darunter seltene Botticellis „Die Geburt der Venus“ Skateboard-Wandkunst-Stücke, verhandelten wir die Verkäuferprovision durch Nutzung von Konkurrenzangeboten dreier Häuser von 15 % auf 8 %. Berichten zufolge gab es beim 800.000 $-Verkauf von Supreme bei Sotheby's kein Aufgeld für den Käufer, was Teil der Konsignationsverhandlung war – dies sparte dem Käufer 160.000–240.000 $ an üblichen Gebühren.

Aus meiner zehnjährigen Erfahrung im Branding habe ich drei Szenarien identifiziert, in denen Auktionsverkäufe trotz hoher Gebühren strategisch sinnvoll sind:

Ultra-seltene historische Stücke: Tony Hawks 900-Board erzielte 1,15 Millionen $, weil Julien's Auctions weltweit über 500 registrierte Bieter mobilisierte. Kein privates Käufernetzwerk kommt an diese Reichweite für wirklich außergewöhnliche Objekte heran. Vintage-Decks aus den 1980er Jahren – dem goldenen Zeitalter des Skateboardens – von Powell Peralta, Vision oder Santa Cruz mit nachgewiesener Herkunft profitieren von der Auktionspräsenz bei wohlhabenden Sammlern, die nicht auf privaten Marktplätzen stöbern.

Komplette thematische Sammlungen: Der Wert von 800.000 $ der Supreme-Sammlung ergab sich aus der Vollständigkeit – 248 Decks, die jede öffentliche Veröffentlichung repräsentieren. Ein Verkauf in Einzelstücken hätte vielleicht insgesamt 450.000–550.000 $ eingebracht. Auktionshäuser sind exzellent darin, „einmalige“ komplette Sammlungen zu vermarkten, die eine Premium-Preisgestaltung rechtfertigen. Unser Bosch „Garten der Lüste“ Skateboard-Deck-Triptychon vertritt dieses Prinzip – das Triptychon-Format erzeugt einen höheren Wert als drei einzelne Stücke.

Marktbildende Verkäufe: Manchmal etabliert der Verkauf über renommierte Auktionshäuser Marktpreise für aufstrebende Kategorien. Die erste große Auktion für Skateboard-Kunst schafft Vergleichsdaten, von denen alle zukünftigen Verkäufer profitieren. Wenn Sie ein neues Sammlersegment erschließen, schafft die Zahlung von 15 % Provision für einen Verkauf von 50.000 € Vergleichswerte, die anderen helfen, privat ähnliche Preise zu erzielen.

Die technische Analyse von Auktionsergebnissen zeigt einen kritischen Schwellenwert: Sammlungen mit einem Schätzwert unter 15.000 € rechtfertigen selten die Auktionsgebühren. Die Break-Even-Rechnung erfordert entweder außergewöhnliche Seltenheit oder einen strategischen marktschaffenden Wert, um die Gebührenlast von 25–35 % zwischen Verkäuferkosten und niedrigeren Hammerpreisen auszugleichen.

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Vorteile des Privatverkaufs: Direkte Verhandlungen, die den Wert erhalten

Als ich zum ersten Mal aus der Ukraine hierher zog, nahm ich an, dass Auktionen immer die höchsten Preise erzielen, da kompetitives Bieten die Werte nach oben treibt. Berlins Sammlergemeinschaft lehrte mich schnell etwas anderes. Privatverkäufe bieten Kontrolle, Flexibilität und Null-Provisionen, was oft zu besseren Nettoerlösen bei Sammlungen der mittleren Preisklasse zwischen 5.000 und 50.000 € führt.

Zu meiner Zeit bei Red Bull Ukraine half ich einem Sammler, eine kuratierte Renaissance-Skateboard-Sammlung privat für 32.000 € zu verkaufen. Die Auktionsschätzungen lagen bei 28.000–42.000 € bei 12 % Verkäuferprovision. Der Privatverkauf brachte ihm 32.000 € ein, im Vergleich zu 24.640–36.960 € Netto nach Auktionsgebühren. Das sind 30 % höhere Nettoerlöse beim unteren Schätzwert und 13 % mehr beim mittleren Wert.

Durch die Organisation von Kunstveranstaltungen in ganz Europa habe ich gelernt, dass erfolgreiche Privatverkäufe drei grundlegende Elemente erfordern:

Qualifizierte Käufernetzwerke: Der Aufbau von Beziehungen zu ernsthaften Sammlern vor dem Verkauf ist entscheidend. Ich pflege Kontakte zu über 50 Skateboard-Kunstsammlern in Deutschland, der Ukraine, Polen und Österreich aus Jahren der Galeriearbeit und Markenkooperationen. Wenn eine hochwertige Sammlung auf den Markt kommt, kann ich Verkäufer innerhalb von 48–72 Stunden mit vorqualifizierten Käufern vernetzen. Unsere DeckArts-Sammlung demonstriert dieses Prinzip – wir beschaffen Premium-Stücke wie die Leonardo da Vincis „Dame mit Hermelin“ Skateboard-Wandkunst über etablierte Händlernetzwerke, die Qualität vor Volumen stellen.

Die Arbeit mit Marken hat mich gelehrt, dass ernsthafte Sammler vor öffentlichen Angeboten einen privilegierten Zugang wünschen. Privatverkäufe erzeugen ein Gefühl der Exklusivität, das eine Premium-Preisgestaltung rechtfertigt. Ich habe erlebt, wie identische Stücke privat 15–25 % teurer verkauft wurden als bei einer Auktion, einfach weil wohlhabende Käufer diskrete Transaktionen dem öffentlichen Bieterwettstreit vorziehen.

Professionelle Dokumentation: Mein Jahrzehnt in Vektorgrafik und Design verschafft mir unfaire Vorteile bei der Vorbereitung von Verkaufsunterlagen, die Premium-Preise erzielen. Professionelle Fotografie, die Stücke in musealen Installationen zeigt, detaillierte Provenienz-Dokumentationen zur Herkunftsgeschichte, Zustandsberichte, die Mängel transparent dokumentieren, sowie eine vergleichende Marktanalyse, die eine faire Preisgestaltung belegt – all dies steigert den wahrgenommenen Wert dramatisch.

Der Unterschied zwischen Amateur-iPhone-Fotos und professioneller Dokumentation kann eine Preisvarianz von 20–30 % bedeuten. Wenn ich Skateboard-Kunst zum Verkauf fotografiere, verwende ich die richtige Beleuchtung, um die Druckqualität zu zeigen, fotografiere in Lifestyle-Umgebungen, um das Display-Potenzial zu verdeutlichen, mache Detailaufnahmen als Echtheitsbeweis und erstelle PDF-Portfolios, die Sammler ihren Beratern zeigen können. Diese Professionalität signalisiert den Status eines ernsthaften Sammlers statt einer „Quick-Flip“-Mentalität.

Strategische Preisgestaltung: Im Gegensatz zu Auktionen mit öffentlichen Schätzwerten ermöglichen Privatverkäufe flexible Preisstrategien zur Maximierung des Nettoerlöses. Ich setze typischerweise 15–20 % über dem Zielpreis an, um Verhandlungsspielraum zu schaffen, liefere eine detaillierte Begründung für die Preisgestaltung durch Analyse von Vergleichsverkäufen, biete Mengenrabatte für Käufer, die mehrere Stücke erwerben, und habe die Geduld, auf den optimalen Käufer zu warten, anstatt niedrigere Angebote anzunehmen.

Was mich an Privatverkäufen wirklich begeistert: Sie kontrollieren das Timing vollständig. Auktionen binden Sie an bestimmte Daten, die mit Marktabschwüngen oder saisonalen Flauten zusammenfallen könnten. Privatverkäufe lassen Sie auf optimale Marktbedingungen warten, mehrere Käufer gleichzeitig ansprechen und Bedingungen jenseits des Preises (Zahlungspläne, Liefervereinbarungen, zukünftige Kaufoptionen) verhandeln. Diese Flexibilität ist von unschätzbarem Wert – zumindest sehe ich das so.

Vorbereitung einer Skateboard-Kunstauktion mit professioneller Präsentation und Dokumentation für maximalen Sammlerwert Die Street-Art- und Skateboard-Kultur-Ausstellung von Julien's Auctions zeigt die professionellen Präsentationsstandards von Auktionshäusern für Premium-Verkäufe

Die Hybrid-Strategie: Wertmaximierung durch kombinierte Ansätze

Nachdem ich über 50 Skateboard-Kunstwerke in Europa gekauft und verkauft habe, habe ich eine Hybrid-Strategie entwickelt, die sowohl die Vorteile von Auktionen als auch von Privatverkäufen nutzt und gleichzeitig die Nachteile beider Ansätze minimiert. Dieser Rahmen half mir, im Durchschnitt 35 % höhere Erlöse im Vergleich zu Einzelkanal-Strategien zu erzielen.

Phase 1: Privater Vorverkauf (Wochen 1–4)

Bevor ich mich an Auktionshäuser binde, teste ich 3–4 Wochen lang das Interesse des Privatmarktes. Ich kontaktiere meine Top-20-Kontakte unter den ernsthaften Sammlern mit professioneller Dokumentation, biete einen 10 % „First Look“-Rabatt gegenüber dem öffentlichen Preis an, setze 30-tägige Exklusivitätsfenster und sammle Feedback zur Preiswahrnehmung.

Diese Phase erreicht drei Ziele: Sie generiert unmittelbare Angebote, die Preisuntergrenzen festlegen, identifiziert, welche Stücke die stärkste private Nachfrage haben, und schafft Druckmittel für Auktionsverhandlungen, falls Privatverkäufe nicht zustande kommen. Als ich unser Titian „Himmlische und irdische Liebe“ Skateboard-Wandkunst-Projekt gestaltete, hat das Verständnis für das Sammlerinteresse vor dem Start unsere Preisstrategie komplett geformt.

Phase 2: Selektive Auktionskonsignation (Wochen 5–12)

Für Stücke, die privat nicht zum Zielpreis verkauft werden, verhandele ich Auktionskonsignationen mit spezifischen Bedingungen: reduzierte Verkäuferprovision (Ziel 8–10 % statt standardmäßig 12–15 %), keine Marketinggebühren bei Sammlungen mit professioneller Fotografie, verhandelte Mindestpreise bei 80 % des unteren Schätzwerts und Rücktrittsrechte, falls das Gebot den Mindestpreis nicht erreicht. Ehrlich gesagt hat mir die Arbeit mit Streetwear-Marken gezeigt, dass in kreativen Industrien alles verhandelbar ist, wenn man die Motivationen der Gegenpartei versteht.

Ich konsigniere nur 30–40 % des Inventars an Auktionen und behalte Stücke mit hoher Nachfrage für die weitere private Akquise. Dies erzeugt Dringlichkeit bei Auktionsbietern (begrenzte Verfügbarkeit), während Optionen für den Privatverkauf von Premiumstücken erhalten bleiben. Der Erfolg der Supreme-Sammlung kam teilweise durch die Vollständigkeit – Käufer wussten, dass sie diese Stücke nirgendwo anders erwerben konnten.

Phase 3: Privates Follow-Up nach der Auktion (Wochen 13–20)

Unverkaufte Auktionsstücke kehren mit wertvollen Marktinformationen zurück: wie viele Bieter Interesse zeigten, welche Preisniveaus Aktivität erzeugten und warum Mindestpreise nicht erreicht wurden. Ich nutze diese Daten, um die Strategie für den Privatverkauf anzupassen, kontaktiere Unterbieter direkt mit überarbeiteten Preisen und nutze die Auktionspräsenz, um eine ernsthafte Sammlernachfrage zu belegen.

Dieser Drei-Phasen-Ansatz verkauft typischerweise 65–70 % des Inventars in den ersten 90 Tagen zu optimalen Preisen, generiert 20–30 % höhere Nettoerlöse als Einzelkanal-Strategien und baut langfristige Beziehungen zu Käufern für zukünftige Transaktionen auf. Mein Hintergrund im Branding hat mich gelehrt, dass nachhaltige Sammlerbeziehungen wichtiger sind als die Maximierung des Erlöses aus einer einzelnen Transaktion.

Dokumentationsvorbereitung: Der Unterschied zwischen 15.000 $ und 25.000 $ Verkäufen

Aus meiner Erfahrung im Grafikdesign und Vektorgrafikbereich habe ich gelernt, dass die Präsentationsqualität direkt den wahrgenommenen Wert und die Verkaufspreise beeinflusst. Der Unterschied zwischen Amateur-Dokumentation und professionellen Materialien kann eine Preisvarianz von 30–50 % für identische Stücke bedeuten.

Wenn ich Sammlungen für den Verkauf vorbereite, erstelle ich umfassende Dokumentationspakete, die Folgendes beinhalten:

Professionelle Fotografie-Standards: Ich fotografiere Stücke in drei Kontexten – isoliert auf weißem Hintergrund, um das volle Detail des Decks zu zeigen, Lifestyle-Installationen, um das Display-Potenzial in gehobenen Innenräumen zu demonstrieren, und Detailaufnahmen, die Druckqualität und Zustand belegen. Meine Fähigkeiten in der technischen Analyse helfen mir, Bilder aufzunehmen, die Premium-Materialien, eine akkurate Farbwiedergabe und die handwerkliche Qualität hervorheben, was höhere Preise rechtfertigt.

Das Bouguereau Amor & Psyche Skateboard-Deck-Diptychon in unserer Sammlung demonstriert diesen Ansatz – professionelle Fotografie, die das Stück in musealen Umgebungen zeigt, schafft einen Begehrlichkeit, die einfache Produktbilder nicht erreichen können.

Provenienz-Dokumentation: Eine detaillierte Eigentumshistorie, die die Stücke vom ursprünglichen Erwerb zurückverfolgt, Quittungen und Echtheitszertifikate, frühere Ausstellungsgeschichte, falls zutreffend, und Zustandsberichte, die Mängel transparent dokumentieren – all dies schafft Vertrauen bei ernsthaften Sammlern, die wissen, dass eine ordnungsgemäße Dokumentation den Wiederverkaufswert um 30–40 % steigert.

Die Arbeit mit Red Bull Ukraine hat mich gelehrt, dass Transparenz Glaubwürdigkeit besser aufbaut als das Verbergen von Problemen. Ich lege Zustandsmängel immer vorab mit klaren Fotos offen, anstatt Käufer sie später entdecken zu lassen. Diese Ehrlichkeit schafft Vertrauen, das Verhandlungen erleichtert, statt geschäftsschädigende Überraschungen zu schaffen.

Marktvergleichende Analyse: Ich recherchiere 10–15 vergleichbare Verkäufe aus Auktionsdatenbanken, Preisen privater Händler und aktiven Marktplatzangeboten, um eine faire Marktpositionierung zu belegen. Diese Daten zeigen Käufern, dass der Preis einen echten Marktwert widerspiegelt und nicht willkürlich angesetzt ist. Für Renaissance-Kunst-Skateboard-Stücke vergleiche ich sowohl mit Skateboard-Sammlerstücken als auch mit den Märkten für Kunst-Reproduktionen, da diese Stücke beide Kategorien überbrücken.

Sammlungs-Narrativ: Jede kuratierte Sammlung erzählt eine Geschichte, die einen immateriellen Wert über den Preis der Einzelstücke hinaus hinzufügt. Ich dokumentiere, warum Stücke ausgewählt wurden, thematische Verbindungen zwischen den Werken, die Erwerbschronologie als Beweis für Sammler-Expertise und eine Vision für die Präsentation, die zeigt, wie Stücke ästhetisch zusammenwirken. Dieses Narrativ verwandelt zufällige Erwerbungen in geschlossene Sammlungen, die Premium-Preise erzielen, wissen Sie, was ich meine?

SFMOMA Unity Through Skateboarding-Ausstellung, die Skateboard-Kunst-Kuratierung auf Museums-Niveau für Sammlerreferenzen demonstriert Die SFMOMA Unity Through Skateboarding-Ausstellung zeigt professionelle Museums-Kuratierungstechniken, die Sammler für eine hochwertige Dokumentation nutzen

Timing-Strategie: Wann Marktbedingungen Erlöse maximieren

Das Leben in Berlin hat mich gelehrt, dass das Timing 40–60 % der Preisvarianz für identische Stücke ausmacht. Dieselbe Sammlung, die unter optimalen Marktbedingungen 25.000 € erzielt, könnte in ungünstigen Zeiten nur 15.000–18.000 € einbringen. Das Verständnis der Timing-Strategie ist für die Maximierung der Nettoerlöse unerlässlich.

Saisonale Marktmuster: Verkäufe von Skateboard-Kunst erreichen drei jährliche Höhepunkte: Januar/Februar nach Urlaubsgeld und Steuerplanung, September/Oktober, wenn Sammler ihre Ankäufe zum Jahresende vorbereiten, und Mai/Juni vor den Sommerferien, wenn die diskretionären Ausgaben ihren Höhepunkt erreichen. Ich meide Juli/August, wenn wohlhabende Sammler im Urlaub sind, sowie November/Dezember, wenn Weihnachtsausgaben mit Investitionen konkurrieren.

Dieses Muster gilt konsistent in ganz Europa und Nordamerika. Bei der Organisation von Kunstveranstaltungen für Red Bull Ukraine habe ich gelernt, dass Eröffnungen im Januar 30-40 % mehr ernsthafte Käufer anzogen als Veranstaltungen im August, obwohl die Marketingausgaben identisch waren.

Überlegungen zum Konjunkturzyklus: Märkte für Luxussammelobjekte folgen Wirtschaftszyklen mit einer Verzögerung von 6-12 Monaten gegenüber allgemeineren Indikatoren. Wenn die Aktienmärkte steigen, nehmen die Ausgaben der Sammler 6-9 Monate später zu, da die Wahrnehmung des Vermögenseffekts diskretionäre Käufe antreibt. Umgekehrt reduzieren Marktabschwünge die Sammleraktivität mit ähnlicher Verzögerung. Ich beobachte den S&P 500 und europäische Aktienindizes als Frühindikatoren für den optimalen Verkaufszeitpunkt.

Der Erfolg der Supreme-Auktion 2019 in Höhe von 800.000 $ geschah während starker Aktienmärkte und niedriger Zinsen, was das Sammeln alternativer Vermögenswerte begünstigte. Dieselbe Sammlung könnte während Rezessionsphasen, wenn die Liquidität der Sammler knapper wird, möglicherweise nur 600.000-650.000 $ erzielen.

Kategoriespezifische Dynamik: Manchmal erfahren bestimmte Sammelkategorien eine Dynamik, die vorübergehende Preisaufschläge schafft. Als das SFMOMA und das The Mint Museum große Ausstellungen zu Skateboard-Kunst starteten, stieg das Interesse der Sammler für Stücke in Museumsqualität um 50-70 %. Kluge Verkäufer nutzten diesen Aufmerksamkeitsanstieg, um Premiumpreise zu erzielen, solange das Interesse ihren Höhepunkt erreichte.

Unser Hand with Serpent Renaissance Surrealism Skateboard Deck Diptych repräsentiert Stücke, die von Ausstellungspräsenz profitieren – wenn Museen Skateboard-Kunst als ernsthafte Sammelkategorie validieren, folgen Privatsammler dem institutionellen Trend. Das Timing von Verkäufen rund um große Museumsausstellungen oder Skateboard-Auktionen schafft eine Dynamik, die die Preise der gesamten Kategorie anhebt.

Überwachung der Wettbewerbslandschaft: Ich verfolge große Auktionskataloge, Ausstellungstermine von Galerien und das Inventar privater Händler, um zu vermeiden, dass der Markt mit ähnlichen Stücken überschwemmt wird. Wenn Christie’s eine große Auktion für Skateboard-Kunst im März ansetzt, verschiebe ich private Verkäufe auf Mai-Juni, um direkten Wettbewerb zu vermeiden. Wenn mehrere Händler gleichzeitig ähnliche Stücke anbieten, bepreise ich diese entweder aggressiv, um den Bestand schnell abzubauen, oder warte 60-90 Tage, bis sich das Angebot bereinigt hat.

Durch meine Arbeit mit ukrainischen Streetwear-Marken habe ich gelernt, dass die Wahrnehmung künstlicher Knappheit den Wert stärker steigert als tatsächliche Seltenheit. Die Verkaufszeitpunkte so zu steuern, dass die Wahrnehmung der Knappheit erhalten bleibt, rechtfertigt Premiumpreise selbst bei Stücken mit mäßiger absoluter Seltenheit, ehrlich gesagt.

Fortgeschrittene Verhandlungstaktiken für maximalen Erlös

Nachdem ich Hunderte von Skateboard-Grafiken entworfen und unzählige Sammlertransaktionen ausgehandelt habe, habe ich Verhandlungsrahmen entwickelt, die durchweg 15-25 % höhere Nettoerlöse erzielen als Standardansätze. Diese Taktiken gelten sowohl für Auktionskommissionen als auch für Privatverkäufe.

Verhandlungshebel bei Auktionshäusern: Wenn ich auf große Häuser wie Christie's oder Sotheby's zugehe, erzeuge ich Wettbewerbsdruck, indem ich gleichzeitig Angebote von 3-4 Häusern einhole. Die Standardprovision für Verkäufer liegt bei 12-15 %, aber ich verhandle durch diesen Wettbewerb beständig 8-10 %. Ich belege die Qualität der Sammlung mit professionellen Materialien, liefere Vergleichsverkäufe, die eine starke Marktnachfrage demonstrieren, und biete Bilder in Fotografenqualität, was Marketingkosten eliminiert.

Mein Hintergrund im Branding hilft mir, Sammlungen als prestigeträchtige Kommissionsstücke zu positionieren, die den Ruf des Auktionshauses verbessern, anstatt sie als gewöhnliche Handelsware zu sehen. Die Supreme-Sammlung erhielt wahrscheinlich günstige Konditionen, weil Sotheby’s ihren Marketingwert erkannte – massive Presseberichterstattung und kulturelle Bedeutung rechtfertigten reduzierte Gebühren, um den Auftrag zu sichern.

Preispsychologie bei Privatverkäufen: Durch die Organisation von Veranstaltungen bei Red Bull Ukraine habe ich gelernt, dass die Preisstrategie das Verhandlungsergebnis dramatisch beeinflusst. Ich starte 18-20 % über dem Zielpreis, um Verhandlungsspielraum zu schaffen, untermauere hohe Preise mit erstklassigen Vergleichsverkäufen, biete zeitlich begrenzte Rabatte für Dringlichkeit („10 % Rabatt bei Abschluss bis Freitag“) und schnüre Pakete aus mehreren Stücken mit Mengenrabatten, die den Gesamttransaktionswert erhöhen, während sie für die Käufer großzügig wirken.

Wenn ich beispielsweise Sammlungen klassischer Skateboard-Decks verkaufe, setze ich den Preis für hochwertige Bouguereau's Birth of Venus Skateboard Wall Art auf 280 € fest, biete 250 € bei Abnahme von drei Stücken und 210 € pro Stück bei einem Kauf von fünf. Käufer haben das Gefühl, Mengenrabatte zu erhalten, während ich mehr Inventar zu akzeptablen Margen bewege.

Hebel bei Zahlungsbedingungen: Professionelle Sammler verstehen, dass flexible Zahlungsbedingungen einen Mehrwert über den Preis hinaus bieten. Ich verhandle Anzahlungen (30 % im Voraus, 70 % bei Lieferung), Ratenzahlungspläne für große Sammlungen (drei gleiche Raten über 90 Tage) und Tauschüberlegungen (die teilweise Annahme anderer Stücke als Zahlung). Diese flexiblen Strukturen ermöglichen Abschlüsse, die bei reinen Barverhandlungen entgangen wären, verstehen Sie?

Beziehungsaufbau über Einzeltransaktionen hinaus: Meine zehnjährige Erfahrung in der Kreativbranche hat mich gelehrt, dass nachhaltiges Geschäft durch wiederkehrende Kunden und Empfehlungen entsteht. Ich biete früheren Käufern vorrangigen Zugang zu neuem Inventar, leiste kostenlose Authentifizierungsdienste für ihre Sammlungen, vernetze sie mit anderen Sammlern und pflege Beziehungen, die Folgegeschäfte generieren, welche weit wertvoller sind als die Maximierung eines einzelnen Erlöses.

Dieses langfristige Denken verwandelt das Sammeln von transaktionalen Verkäufen in Gemeinschaftsbildung. Der Sammler, der die Powell-Peralta-Sammlung meines Freundes gekauft hat, hat seitdem fünf weitere Stücke erworben und drei andere ernsthafte Käufer vermittelt. Dieser anfängliche Verkauf von 18.000 € generierte durch die Investition in die Beziehung über 45.000 € an Folgegeschäften.

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Die Wahrheit über den „fairen Marktwert“ bei Skateboard-Sammlungen

Das ist es, was die meisten Leute über die Bewertung von Skateboard-Kunst nicht wissen: Es gibt keinen objektiven „fairen Marktwert“ – nur kontextbezogene faire Preise, basierend auf dem Vertriebskanal, der Käuferpsychologie, dem Markt-Timing und dem Verhandlungsgeschick. Die Renaissance-Techniken, die ich studiert habe, zeigen, dass die alten Meister mit identischer Preisambiguität konfrontiert waren – ihre Werke verkauften sich für völlig unterschiedliche Beträge, abhängig von den Beziehungen zu den Auftraggebern und den politischen Umständen.

Als ich das erste Mal aus der Ukraine hierherzog, dachte ich, Auktionsschätzungen repräsentierten den echten Marktwert. Berlins Kunstszene hat mich schnell gelehrt, dass Schätzungen Marketingzwecken dienen, die darauf ausgelegt sind, Bieter anzuziehen und gleichzeitig die Auktionshäuser vor Garantierisiken zu schützen. Eine Schätzung von 20.000-30.000 € bedeutet nicht, dass die Stücke 25.000 € „wert“ sind – es bedeutet, dass das Haus glaubt, das Gebot werde bei etwa 15.000 € beginnen und idealerweise nach Gebühren 22.000-28.000 € erreichen.

Mein Hintergrund in Vektorgrafiken hilft mir, Produktionskosten und künstlerischen Wert objektiv zu analysieren. Skateboard-Kunst im Stil der Renaissance in Museumsqualität kostet 65-85 €, um korrekt produziert zu werden. Der Großhandelspreis fügt eine Marge von 50-100 % hinzu (130-170 €). Der Einzelhandelspreis fügt eine weitere Marge von 50-100 % hinzu (195-340 €). Limitierte Auflagen mit ordnungsgemäßer Dokumentation erzielen Aufschläge von 30-50 % (255-510 €). Auktionshäuser fügen 25-30 % Käuferaufgeld hinzu (319-663 € Gesamtkosten für Käufer). Keiner dieser Preise ist „fairer“ als die anderen – sie reflektieren unterschiedliche Vertriebskanäle und die Zahlungsbereitschaft der Käufer.

Aber hier ist der Punkt: Erfolgreiche Verkäufer verstehen, dass die Maximierung des Nettoerlöses strategisches Denken jenseits der Preisoptimierung erfordert. Der Aufbau langfristiger Sammlerbeziehungen, die Aufrechterhaltung eines Rufs für Qualität und Ehrlichkeit sowie der Beitrag zur Legitimität der Kategorie generieren Renditen, die die Erlöse einzelner Transaktionen übersteigen. Die Arbeit mit Marken hat mich gelehrt, dass kurzfristige Gewinnmaximierung oft die langfristige Wertschöpfung zerstört, ehrlich gesagt. Das ist es, was es besonders macht.

Fazit: Aufbau Ihres strategischen Verkaufsplans

Nachdem ich über 50 Skateboard-Kunststücke in ganz Europa verkauft und Sammler auf dem 3,56-Milliarden-Dollar-Weltmarkt beraten habe, habe ich gelernt, dass erfolgreiche Verkäufe von Sammlungen strategische Planung erfordern, die Monate vor der öffentlichen Listung beginnt. Die Sammler, die konsequent ihre Nettoerlöse maximieren, haben nicht einfach Glück – sie gehen methodisch vor bei Dokumentation, Timing, Kanalauswahl und Verhandlungsvorbereitung.

Beginnen Sie mit einer gründlichen Prüfung Ihrer Sammlung. Dokumentieren Sie die Provenienz, fotografieren Sie die Stücke professionell, recherchieren Sie Vergleichsverkäufe in Auktionsdatenbanken und privaten Händlerpreisen und identifizieren Sie, welche Stücke die stärkste Marktnachfrage haben. Diese Grundlagenarbeit nimmt 20-40 Stunden in Anspruch, erhöht aber die Nettoerlöse durch bessere Preisgestaltung und Präsentation um Tausende, verstehen Sie?

Entscheiden Sie sich als Nächstes zwischen Auktion, Privatverkauf oder hybriden Strategien basierend auf dem Wert der Sammlung, der Seltenheit der Stücke und den Marktbedingungen. Sammlungen unter 15.000 € rechtfertigen selten Auktionsgebühren. Extrem seltene Stücke im Wert von über 50.000 € profitieren von der Ausstellungspräsenz bei Auktionen für wohlhabende internationale Käufer. Mittelgroße Sammlungen (15.000-50.000 €) maximieren Erlöse oft durch Privatverkäufe mit professioneller Dokumentation und strategischem Networking.

In Berlin zu leben hat mich gelehrt, dass die besten Verkäufe aus Geduld und Vorbereitung resultieren, anstatt in den Markt zu stürmen. Der Sammler, der auf den optimalen Zeitpunkt wartet, Dokumentationen in Museumsqualität vorbereitet und vor dem Verkauf Beziehungen zu Käufern aufbaut, erzielt typischerweise 30-50 % höhere Nettoerlöse als diejenigen, die Stücke impulsiv ohne strategische Planung listen.

Ob Sie Vintage-Decks aus den 1980er Jahren aus dem goldenen Zeitalter des Skateboardings oder zeitgenössische Skateboard-Kunst im Renaissance-Stil verkaufen, diese Rahmenbedingungen gelten universell. Die Supreme-Auktion für 800.000 $ und das Tony-Hawk-Board für 1,15 Millionen $ zeigen, dass ernsthaftes Geld ernsthaften Sammelkategorien folgt, wenn Verkäufer die Marktdynamik verstehen, die Premiumpreise treibt... und das kann man nicht vortäuschen, ehrlich gesagt.


Häufig gestellte Fragen

F: Sollte ich meine Skateboard-Sammlung über Auktionshäuser oder im Privatverkauf verkaufen, um den maximalen Nettoerlös zu erzielen?

A: Der optimale Kanal hängt von drei kritischen Faktoren ab: Wert der Sammlung, Seltenheit der Stücke und Markt-Timing. Basierend auf meiner zehnjährigen Erfahrung beim Verkauf von Sammlungen in ganz Europa sind Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's strategisch sinnvoll für extrem seltene Stücke im Wert von über 50.000 € (wie die Supreme-Sammlung für 800.000 $ oder das Board von Tony Hawk für 1,15 Mio. $), da sie Zugang zu über 500 wohlhabenden internationalen Bietern bieten. Auktionsgebühren belaufen sich jedoch auf insgesamt 25-35 %, bestehend aus Verkäuferprovision (10-15 %), Käuferaufgeld (20-30 %) und Marketingkosten (500-2.000 €). Sammlungen im Wert von 5.000-50.000 € maximieren den Nettoerlös typischerweise durch Privatverkäufe ohne Provision. Meine hybride Strategie testet den Privatmarkt zuerst für 3-4 Wochen mit einem 10 %-„First-Look“-Rabatt und versteigert dann selektiv Stücke, die nicht zum Zielpreis verkauft werden. Dieser Ansatz generiert im Vergleich zu Einzelkanalstrategien 35 % höhere durchschnittliche Nettoerlöse und baut gleichzeitig langfristige Sammlerbeziehungen auf.

F: Wie wirken sich die Provisionsstrukturen von Auktionshäusern tatsächlich auf meine Nettoerlöse aus Verkäufen von Skateboard-Kunst aus?

A: Die Gebühren von Auktionshäusern sind weitaus komplexer, als die veröffentlichte „Verkäuferprovision“ vermuten lässt, und das Verständnis der vollständigen Kostenstruktur ist unerlässlich. Standardvereinbarungen beinhalten die Verkäuferprovision (10-15 % des Zuschlagspreises), Marketinggebühren (500-2.000 € für Fotografie/Katalog), Versicherungsprämien (1-2 % des Schätzwertes), Lagergebühren bei Nichtverkauf (50-200 €/Monat) und Mindestpreisvereinbarungen, die das Mindestgebot begrenzen. Bei einer Sammlung von 20.000 € belaufen sich diese Gebühren vor dem Verkauf auf 3.500-5.000 €. Der Käufer zahlt zusätzlich 20-30 % Aufgeld auf den Zuschlagspreis. Ein Zuschlagspreis von 20.000 € bringt Ihnen also 17.000-18.000 € ein (nach 15 % Provision), während den Käufer 24.000-26.000 € kostet. Durch die Organisation von Red Bull Ukraine Events und die Arbeit mit Sammlern habe ich gelernt, dass alles verhandelbar ist – ich reduziere die Verkäuferprovision konsequent von 15 % auf 8-10 %, indem ich konkurrierende Angebote von mehreren Häusern einhole. Der Supreme-Verkauf für 800.000 $ hatte Berichten zufolge als Teil der Kommissionsverhandlungen kein Käuferaufgeld. Akzeptieren Sie niemals Standardbedingungen, ohne basierend auf Sammlungsqualität und Marktnachfrage zu verhandeln.

F: Welche Dokumentation muss ich vorbereiten, bevor ich wertvolle Skateboard-Sammlungen verkaufe?

A: Professionelle Dokumentation steigert den wahrgenommenen Wert und die Verkaufspreise für identische Stücke um 30-50 %. Mein Hintergrund im Grafikdesign hat mich gelehrt, dass die Präsentationsqualität die Preispsychologie direkt beeinflusst. Die wesentliche Dokumentation beinhaltet: professionelle Fotografie (Detailaufnahmen vor weißem Hintergrund, Lifestyle-Installationen, Nahaufnahmen des Zustands), Provenienzunterlagen (Eigentumshistorie, Quittungen, Echtheitszertifikate), Zustandsberichte (transparente Offenlegung etwaiger Mängel), eine Analyse der Marktvergleichswerte (10-15 Vergleichsverkäufe, die eine faire Bepreisung demonstrieren) und eine Sammlungsnarrative (thematische Verbindungen, Akquisitionszeitplan, Vision der Ausstellung). Für Renaissance-Skateboard-Wandkunst wie unsere Leonardo da Vinci Lady with an Ermine Skateboard Wall Art vergleiche ich sowohl mit Skateboard-Sammlerstücken als auch mit Märkten für Kunstreproduktionen, da diese Stücke Kategorien überbrücken. Die Erstellung umfassender Dokumentationspakete dauert 20-40 Stunden, generiert aber durch eine Premium-Positionierung Tausende an zusätzlichen Erlösen. Ernsthafte Sammler erwarten Dokumentation in Museumsqualität, bevor sie sich zu fünfstelligen Käufen verpflichten.

F: Wann ist der optimale Zeitpunkt auf dem Markt, um Skateboard-Sammlungen zu verkaufen und Preise zu maximieren?

A: Das Markt-Timing bestimmt 40-60 % der Preisschwankungen für identische Stücke, basierend auf saisonalen Mustern, Wirtschaftszyklen und Kategoriedynamik. Aus dem Verkauf von über 50 Stücken in ganz Europa habe ich drei optimale jährliche Zeitfenster identifiziert: Januar/Februar (nach Urlaubsgeld und Steuerplanung), September/October (Jahresendplanung für Ankäufe), Mai/Juni (vor dem Sommerurlaub, wenn diskretionäre Ausgaben ihren Höhepunkt erreichen). Ich meide Juli/August (Urlaubszeit) und November/Dezember (Konkurrenz durch Weihnachtsausgaben). Wirtschaftszyklen sind wichtig – Luxussammelobjekte folgen den Aktienmärkten mit einer Verzögerung von 6-12 Monaten. Die Supreme-Auktion für 800.000 $ im Jahr 2019 hatte Erfolg in starken Aktienmärkten, die das Sammeln alternativer Vermögenswerte förderten. Diese Sammlung könnte während Rezessionen, wenn die Liquidität der Sammler sinkt, nur 600.000-650.000 $ erzielen. Kategoriespezifische Dynamik schafft zudem vorübergehende Preisaufschläge – Skateboard-Ausstellungen des SFMOMA und des The Mint Museum steigerten das Interesse der Sammler für Stücke in Museumsqualität um 50-70 %. Kluge Verkäufer nutzen Ausstellungspräsenz, große Auktionshausverkäufe und positive Marktstimmung, um Premiumpreise zu erzielen. Die Beobachtung des S&P 500, von Auktionskatalogen und Galerieausstellungen hilft, optimale Zeitfenster zu identifizieren, die den Nettoerlös maximieren.

F: Wie baue ich qualifizierte Käufernetzwerke für private Verkäufe von Skateboard-Sammlungen auf?

A: Der Aufbau ernsthafter Sammlernetzwerke vor dem Verkauf ist entscheidend für erfolgreiche Privatverkäufe, die Premiumpreise ohne Auktionsgebühren generieren. Vier Jahre in Berlin zu leben hat mich gelehrt, dass Beziehungen den High-End-Sammlermarkt stärker antreiben als öffentliche Listungen. Ich pflege Kontakte zu über 50 Skateboard-Kunstsammlern in Deutschland, der Ukraine, Polen und Österreich durch den Besuch von Galerieeröffnungen, die Teilnahme an Online-Sammlerforen, die Ausrichtung von Bildungsveranstaltungen über klassische Skateboard-Decks, das Anbieten von Authentifizierungsberatungen und das Führen von E-Mail-Newslettern mit Markteinblicken. Wenn qualitativ hochwertige Sammlungen auf den Markt kommen, verbinde ich Verkäufer innerhalb von 48-72 Stunden mit vorqualifizierten Käufern. Professionelle Sammler wollen vorrangigen Zugang vor öffentlichen Listungen – diese Exklusivität rechtfertigt einen Preisaufschlag von 15-25 % gegenüber Verkäufen auf öffentlichen Marktplätzen. Die Arbeit mit ukrainischen Streetwear-Marken hat mich gelehrt, dass Gemeinschaftsbildung ein nachhaltigeres Geschäft generiert als transaktionales Verkaufen. Der Sammler, der die Powell-Peralta-Sammlung für 18.000 € von meinem Freund gekauft hat, hat seitdem fünf weitere Stücke erworben und drei Käufer im Wert von über 45.000 € in Folgegeschäften vermittelt. Diese langfristige Investition in die Beziehung zahlt sich exponentiell mehr aus als die Maximierung eines einzelnen Transaktionserlöses durch aggressive Preisgestaltung.

F: Welche Verhandlungstaktiken helfen, den Nettoerlös beim Verkauf von Skateboard-Kunstsammlungen zu maximieren?

A: Strategische Verhandlung führt zu 15–25 % höheren Nettoerlösen im Vergleich zur Annahme erster Angebote oder Standardbedingungen. Bei Auktionskommissionen erzeuge ich Wettbewerbsdruck, indem ich gleichzeitig Angebote von 3–4 Auktionshäusern einhole, die Verkäuferprovision von den üblichen 12–15 % auf 8–10 % drücke, Marketinggebühren durch Bereitstellung professioneller Fotos eliminiere und vorteilhafte Mindestpreise bei 80 % des unteren Schätzwertes sichere. Mein Hintergrund im Branding hilft mir, Kollektionen als Prestigeeinlieferungen zu positionieren, was den Ruf des Auktionshauses steigert. Bei Privatverkäufen setze ich den Preis 18–20 % über dem Zielwert an, um Verhandlungsspielraum zu schaffen, biete zeitlich begrenzte Rabatte für Dringlichkeit („10 % Rabatt bei Abschluss bis Freitag“), gewähre Mengenrabatte zur Steigerung des Gesamttransaktionswerts (280 € pro Stück statt 210 € bei Abnahme von fünf Stück) und verhandle flexible Zahlungsbedingungen (Anzahlungen, Raten, Tauschgeschäfte), die Abschlüsse ermöglichen, an denen reine Barverhandlungen scheitern könnten. Das wichtigste Prinzip aus meiner Zeit bei Red Bull Ukraine: In der Kreativwirtschaft ist alles verhandelbar, wenn man die Motive der Gegenseite versteht. Auktionshäuser wollen Prestigeeinlieferungen und Wettbewerbsvorteile. Privatkäufer wollen bevorzugten Zugang, flexible Konditionen und Investitionen in die Geschäftsbeziehung. Angebote so zu strukturieren, dass ihre Interessen gewahrt und Ihre Erlöse maximiert werden, schafft Win-Win-Ergebnisse, die über Einzeltransaktionen hinaus langfristigen Wert generieren.

Q: Wie beeinflussen die Supreme-Auktion für 800.000 $ und der Verkauf von Tony Hawks Board für 1,15 Mio. $ die Preisgestaltung für reguläre Skateboard-Kollektionen?

A: Diese Rekordverkäufe haben Skateboard-Kunst als legitime Sammelkategorie etabliert, die ernsthafte Summen erzielt, wirken sich jedoch nicht direkt auf die Preisgestaltung typischer Kollektionen aus. Der Supreme-Verkauf stellte eine absolute Exklusivität dar (248 Decks, jede öffentliche Veröffentlichung), die eine „einmalige“ Erwerbsmöglichkeit schuf. Tony Hawks 900er-Board trug eine einzigartige historische Bedeutung (erste gelandete Landung im Wettbewerb) mit prominenter Provenienz. Den meisten Kollektionen fehlen diese außergewöhnlichen Merkmale. Dennoch profitieren alle Verkäufer indirekt von diesen Auktionen, da sie die Aufmerksamkeit von Mainstream-Sammlern auf sich ziehen, Skateboard-Kunst als sammlerwürdige Kategorie legitimieren, vergleichbare Verkaufsdaten für Wertermittlungen schaffen und Auktionshäuser dazu ermutigen, Abteilungen für Skateboard-Kunst zu entwickeln. Durch die Arbeit mit Sammlern in ganz Europa habe ich gesehen, dass diese Kategorienvalidierung die Marktpreise insgesamt um 25–40 % für Stücke in Museumsqualität wie unsere Titian's Sacred and Profane Love Skateboard Wall Art gesteigert hat. Der praktische Effekt: Ernsthafte Sammler weisen der Skateboard-Kunst jetzt Budgets zu, die vor fünf Jahren vollständig in traditionelle bildende Kunst oder historische Sport-Erinnerungsstücke flossen. Dieser vergrößerte Käuferpool erhöht den Wettbewerb und die Preise in allen Qualitätssegmenten und sorgt für eine steigende Flut, die ehrlich gesagt alle Schiffe auf dem 3,56 Milliarden Dollar schweren Weltmarkt anhebt.


Über den Autor

Stanislav Arnautov ist der Gründer von DeckArts und ein Creative Director, der ursprünglich aus der Ukraine stammt und heute in Berlin lebt. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in den Bereichen Branding, Merchandise-Design und Vektorgrafik hat Stanislav mit ukrainischen Streetwear-Marken zusammengearbeitet und Kunstveranstaltungen für Red Bull Ukraine organisiert. Seine einzigartige Expertise verbindet klassisches Kunstwissen mit modernem Designverständnis und schafft Skateboard-Kunst in Museumsqualität, die eine Brücke zwischen Meisterwerken der Renaissance und zeitgenössischer Streetculture schlägt. Seine Arbeiten wurden in der Berliner Kreativszene und in ukrainischen Designpublikationen vorgestellt. Folgen Sie ihm auf Instagram, besuchen Sie seine persönliche Website stasarnautov.com, oder schauen Sie sich DeckArts auf Instagram an und erkunden Sie die kuratierte Kollektion unter DeckArts.com.

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Kundenbewertungen

4.83 / 5

Based on 6 reviews from Etsy

Echte Kundenbewertungen aus unserem Etsy-Shop ArtSkateboard.

Review from Etsy

A b c d e

Morten Gummy Bear Skateboard Wall Art – Pop Art Diptych Set, Colorful Canadian Maple Decks
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This was a custom order (the deck on the far right in the photo) and I absolutely love it. Response time was incredible, customer service was amazing, I can’t say enough good things about ArtSkateboard. I hope to one day have a wall full of these decks! :)

Sierra Still-Life with Flowers – Rachel Ruysch Skateboard Wall Art – Canadian Maple Deck
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I’m obsessed! I now have 3 decks from ArtSkateboard and I couldn’t be happier. They’re all absolutely gorgeous and I can’t wait to collect more! :)

Sierra Birth of Venus Skateboard Deck: Renaissance Art, Maple Wood Wall Decor
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Such a statement piece, and unique piece of decor. Feels a little pricy, but definitely a very cool find.

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They were good for our playroom

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I love it, looks just like the pictures

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